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Wir schützen und helfen. Schnell, anonym, kostenlos.

Jährlich werden in Österreich ca. 10.000 Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht, im Bundesland Salzburg sind es 600 bis 700 Opfer pro Jahr. Die Zahl der Opfer von körperlicher oder seelischer Gewalt ist noch weit höher. Noch einmal höher ist die Zahl der Kinder bzw. Familien, die eine schwere Krise durchleben und diese ohne professionelle Hilfe nicht lösen können.

Unter sexuellem Missbrauch sind alle bewusst gesetzten Handlungen an einem Kind oder mit einem Kind zu verstehen, die zur Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse dienen. Einige Beispiele für sexuellen Missbrauch: Berührungen der Genitalien des Kindes, Zeigen der eigenen Genitalien, Zeigen pornografischer Abbildungen und Videos, Masturbieren in Anwesenheit eines Kindes, Zwingen zu sexuellen Handlungen mit dem Erwachsenen, Oralverkehr, Vergewaltigung, Kinder-Pornographie, Kinder-Prostitution.

Wir schützen die betroffenen Kinder und Jugendlichen, stabilisieren sie und helfen den Opfern und deren Familien in der Aufarbeitung der schrecklichen Erlebnisse und Traumatisierungen. Wir sind die erste Anlaufstelle und Vertrauensperson. Wir bieten „Seelenhilfe“ in Form von psychologischer Beratung sowie klinischer und therapeutischer Behandlung. Nach unserem Leitspruch „Du bist stärker, als du denkst“ finden wir gemeinsam einen Weg, schwierige Situationen zu meistern und wieder zurück in ein "normales Leben" zu finden.

Wir betreuen pro Jahr über 900 KlientInnen ambulant im Kinderschutzzentrum. Das gesamte Familiensystem wird in die Beratung mit einbezogen, um den Kindern bestmöglich helfen zu können: Deshalb sind ca. 50 Prozent unserer KlientInnen Eltern, Großeltern oder sonstige Bezugspersonen. Pro Jahr leisten wir ca. 12.000 Fachstunden. Für jährlich ca. 80 Missbrauchs- oder Gewaltopfer koordinieren wir die psychosoziale und juristische Prozessbegleitung. Zu den weiteren Schwerpunkten unserer Arbeit zählen die geschützten bzw. beschützenden Besuchskontakte, die Therapeutischen Kindergruppen bei Trennung/Scheidung oder miterlebter Gewalt und die psychologische Beratung an Schulen. Pro Jahr werden ca. 20 Vorträge und Fachveranstaltungen abgehalten.